Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Jesus in Kaschmir

Inhalt

  

  1. Jesus in Kaschmir. (Biblische Zeugnisse)
  2. Jesu Entrinnung vom Kreuztod in Qur-ân
  3. Grab Jesu in Kaschmir und die deutsche Medien
  4. Forscher auf den Spuren Jesu in Kaschmir
  5. Verwendete Bibelzitate

 

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Jesus in Kaschmir. Biblische Zeugnisse

Die grundlegenden Lehren der christlichen Kirchen beruhen auf dem Kreuztod Jesu, seiner Auferstehung und seiner leiblichen Himmelfahrt. Obwohl die Christen im Allgemeinen diesen Fiktionen weiterhin Lippendienst erweisen, gibt es selbst in christlichen Ländern heutzutage nur wenige Denker, die an diese angeblichen Geschehnisse glauben oder ihre historische Echtheit zu behaupten wagen. Nicht einmal auf den ersten Anschein gegründete Erwägungen können die Theorie vom Kreuztod stützen; und es gibt nicht den geringsten Beweis, der die naturwidrigen Phänomene von Auferstehung und Himmelfahrt glaubwürdig machen könnte.

Die eindringlichste Widerlegung dieser Mythen liefern die Evangelien selbst. Nach grundlegender Kirchenlehre erschien Jesus, Gottes Sohn, in Menschengestalt, um die Last der angesammelten Menschheitssünden auf sich zu nehmen und für sie am Kreuz zu büßen, damit die Menschheit durch Glaube an dieses Sühneopfer Erlösung finde. Als Gottes Sohn war er Gott selbst, wurde durch seinen Kreuztod um der Menschheit willen "verflucht" und blieb in diesem Zustand drei Tage, um die Sünden der Menschen zu sühnen. Danach kehrte er zum Leben zurück und wurde körperlich in den Himmel aufgenommen. Am Jüngsten Tage wird er wieder zur Erde kommen und die Menschen richten.

Die authentischen Aussprüche und Lehren Jesu enthalten  dafür  keinerlei  Bestätigung  oder Rechtfertigung. Nach seinen Angaben war er ein Prophet der Israeliten, der insbesondere für die Leitung der "verlorenen Schafe des Hauses Israel gesandt wurde. Wäre es wahr, daß er Gott selbst war und der einzige Zweck seines Erdaufenthaltes dann bestand, die Sünden der Menschheit am Kreuz zu sühnen, so hätte er nicht voller Seelenpein im Garten Gethsemane gebetet, dass, wenn möglich, dieser Kelch (des Kreuztodes) von ihm gehen möge. Jesus glaubte, dass Gott seine Gebete erhörte. Er muss geglaubt haben, daß dieses Gebet erhört werden würde Wäre es der Sinn seines Kommens gewesen die Sünden der Menschheit durch seinen Kreuztod zu sühnen, weshalb dann dieses qualvolle   Gebet, von einem solchen Tod verschont zu werden? Dieses Gebet verneint vollständig den angeblichen Zweck seiner Sendung.

Er muß die göttliche Zusicherung seiner Rettung als Antwort auf sein Gebet erhalten haben. Denn als ihm einem sterblichen Wesen, am Kreuz bewusst wurde dass offenbar alle Möglichkeiten seiner

Errettung vom erniedrigenden und qualvollen Kreuztod geschwunden waren, wurde er von der Furcht gequält, dass irgendein eigenes Versehen die göttliche Absicht seiner Errettung, die ihm nach seinem eindringlichen Gebet im Garten Gethsemane versichert worden war, zunichte gemacht haben könnte. Dies verursachte neue Seelenqual, und er rief: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Wäre der Kreuztod Jesu die Erfüllung seiner eigentlichen Mission gewesen, deretwegen er zu den Menschen gesandt worden war, so hätte die Vorstellung, daß der Tod nun nahte und das Bewusstsein bald schwinden würde, ein Gefühl der Erhebung bewirken müssen, weil er den Zweck seiner Sendung fast erfüllt hatte und dieser binnen wenigen Stunden vollständig erreicht sein würde. Wenn es sich so verhielte, hätte er statt eines Schreies der Qual und geradezu der Verzweiflung einen Jubelruf ausgestoßen. Statt voller Pein aufzuschreien: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?", hätte er verkündet: "0 Gloria o Gloria! Der Zweck ist erfüllt. Die Menschheit ist durch mich erlöst."

Wäre er am Kreuz gestorben und danach auferstanden, so hätte er sich zur höchsten Stelle Jerusalems begeben und von dort den ungläubigen Juden seinen Sieg über den Tod öffentlich verkündet, und die Bekanntgabe dieses unwiderlegbaren Beweises dafür, dass er der Sohn Gottes war, hätte sie veranlasst, als solchen an ihn zu glauben. Er tat jedoch nichts den gleichen. Statt dessen begegnete er den Jüngern einige Male, um sie von der Tatsache zu Überzeugen, daß er nicht am Kreuz gestorben und nicht „verflucht" war. und daß er noch körperlich lebte. Er ermahnte die Jünger, diese Nachricht über mn nicht zu verbreiten, und er ergriff Vorsichtsmaßnahmen, um sich heimlich mit ihnen zu treffen. Es gibt nicht einen einzigen nachgewiesenen Fall eines zeitgenössischen Juden oder Heiden, der an ihn glaubte, weil er gestorben und auferstanden wäre. Wenn jedoch die Auferstehung Tatsache gewesen wäre, nach welchem größeren Wunder konnte jemand verlangt haben? All dies widerspricht vollständig der Behauptung, dass der Tod am Kreuz der eigentliche Zweck seiner Sendung war, und dass dieser Zweck erfüllt wurde.

Jesus selbst lehrte solches niemals. Er betonte, dass der Weg zur Erlösung im Befolgen von Gesetz und  Propheten"  bestand.  Welches Gesetze ? offensichtlich das Gesetz Mose. Welche Propheten?

Zweifellos jene,  die in Israel auf Moses gefolgt waren. Er wiederholte, daß er nicht gekommen sei um das Gesetz zu zerstören, sondern es zu erfüllen. „Bis das Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe, noch ein Titel vom Gesetze“ Er ermahnte seine Jünger und Anhänger die Anweisungen der Schriftgelehrten und Pharisäer zu befolgen, denn sie seien "auf Mose Stuhl" somit die beauftragten und traditionsgemäßen Ausleger des Gesetzes Mose. Allerdings warnte er vor Nachahmung ihrer Handlungen: "Sie sagen's wohl, und tun's nicht."

Der Gesamtgehalt der Doktrin, die darauf beruht, dass das Gesetz ein Fluch und Erlösung nur durch das Sühneopfer möglich sei, ist später entstanden, und durch nichts, was Jesus sagte oder tat, erfährt sie die geringste Unterstützung. Es wird geltend gemacht, dass er sich selbst als der Sohn Gottes bezeichnete, aber das war zweifellos eine bildliche Anwendung des in Heiligen Schriften häufigen Ausdrucks. Als ihm dies vorgeworfen wurde, wandte er sich an seine Ankläger und sagte, wenn diejenigen, zu denen Gottes Wort kam, Erstgeborene5 Gottes genannt wurden, weshalb sollte dann er wegen des Gebrauchs derselben Worte der Gotteslästerung geziehen werden? Wenn sie das Recht zum bildlichen Ausdruck hatten, warum sollte ihm dieses Recht abgestritten werden? Die Bibel bezeichnet Israel (jakob) als Gottes Sohn, sogar als "Erstgeborenen" . Die Friedfertigen werden "Söhne Gottes" genannt. Im Vaterunser wird Gott von den Gläubigen mit Vater angeredet, demnach sind die Gläubigen Gottes Kinder. Die Bibel benutzt diesen Ausdruck im bildlichen Sinne häufig, um die Auserwählten Gottes, die rechtschaffenen Menschen und sogar die ganze Menschheit zu bezeichnen. Jesus hatte angekündigt, dass dieser "bösen und ehebrecherischen" Generation kein Zeichen außer dem des Propheten Jona gegeben werden würde. Es ist wert, sich daran zu erinnern, dass Jona lebend in den Leib des Fisches gelangte, darin lebend war und lebend aus ihm herauskam. Ebenso wurde Jesus lebend, obschon bewusstlos, vom Kreuz genommen, verweilte lebend in der Grabkammer und kam lebend aus ihr heraus. Wenn er am Kreuz gestorben wäre, gäbe es keine Ähnlichkeit zwischen seinem Fall und dem des Propheten Jona, es sei denn, man nähme an, auch Jona wäre gestorben und nach Verlassen des Fisches zum Leben zurückgekehrt, eine Theorie, welche die Kirche wohl kaum für annehmbar halten würde (s. Jona Kapitel 2.).

Es ist bezeichnend, dass der Text der "Revised Standard Version" (1946) des Neuen Testamentes, herausgegeben von Thomas Nelson and Sons, New York, die körperliche Himmelfahrt Jesu nicht mehr erwähnt.

Die Muslims glauben, wie vom Heiligen Qur-ân gelehrt wird, dass Jesus ein rechtschaffener Prophet war, den Gott an die Israeliten sandte. Er selbst betonte, wenn die Juden ihn nicht anerkennen würden, das himmlische Königreich auf ein anderes Volk übergehen würde. Dadurch wurde das Prophetentum unter den Israeliten beendet, und der Tröster, der Geist der Wahrheit, wurde unter den Nachkommen Ismails erweckt, also unter den "Brüdern" Israels. Er war der letzte gesetzbringende Prophet, und das durch ihn mit dem Worte Gottes, dem Heiligen Qur-an, verkündete Gesetz ist "die ganze Wahrheit", durch welche die Menschheit geleitet wird, wie Jesus prophezeite.

Jesu eindringliches Gebet im Garten Gethsemane, sein qualvoller Ausruf am Kreuz, die von ihm getroffenen Vorsichtsmaßregeln, wenn er nach seiner Genesung von der Ohnmacht, die ihn am Kreuz fiel, mit seinen Jüngern zusammentraf, all dies stimmt überein mit der vom Heiligen Qur-ân gelehrten Wahrheit. Das Gebet im Garten Cethsemane wurde durch den natürlichen Wunsch Jesu, der Qual des Kreuztodes zu entgehen, veranlasst. Dieser Wunsch war um so stärker, als er sich vergegenwärtigte, dass, falls die Juden seinen Kreuztod erreichten, sie immer danach behaupten würden - wie sie es tatsächlich bis heute tun - dass der am Kreuz verstorbene Jesus ein "Verfluchter" wurde und deshalb kein rechtschaffener Prophet gewesen sein konnte. Keineswegs begierig darauf, um der Menschheit willen "verflucht" zu werden, trachtete Jesus vielmehr danach, um seines Volkes willen solch einem Makel zu entgehen, damit nicht dieser es ständig daran hindere, ihn als rechtschaffenen Propheten anzuerkennen. Die Vorstellung, auch nur für kurze Zeit um der Menschheit willen "verflucht" zu sein, war seinem Geiste so fremd, dass er einem der beiden Diebe, die gleichzeitig mit ihm gekreuzigt wurden, versicherte, er werde noch am gleichen Tage mit ihm im Paradies sein. Zu diesem Zeitpunkt, als es keinen Ausweg mehr zu geben schien, begann Jesus, sich mit der Aussicht auf den Tod etwas abzufinden, falls dies Gottes unerforschlicher Wille war, obwohl er noch vor den furchtbaren Konsequenzen für die Juden zurükkschreckte, wenn er in ihren Augen ein "Verfluchter" würde. Daher versicherte er dem Dieb, dass sie zusammen im Paradies sein würden, wenn sie beide an diesem Tag das Tal des Todesschattens überschreiten würden.16 )

Selbst im gleichen Augenblick, da Jesu Körper vom Kreuz abgenommen werden sollte, um Joseph von Arimathia übergeben zu werden, und von einem römischen Soldaten mit dessen Speer in die Seite gestochen wurde (vermutlich in die Gegend des Brustfells), trat Blut und Wasser hervor, ein sicheres Zeichen dafür, daß das Leben nicht erloschen war.

Es kann daher als unzweifelhaft gelten, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Er war ohnmächtig, als sein Körper vom Kreuz genommen wurde. Er wurde liebevoll gepflegt und versorgt, und heilende Salben und Krauter wurden auf seine Wunden gelegt, von denen er genügend genas, um am dritten Tag fähig zu sein, die Grabkammer zu verlassen. Danach traf er zu verschiedenen Gelegenheiten mit seinen Jüngern zusammen (in Bezug darauf herrscht ziemliche Verwirrung in den Evangelien), immer unter Vorsichtsmaßregeln aus Furcht, dass seine Anwesenheit unter ihnen und damit seine Errettung vom Tode seinen Feinden bekannt werden könnten. Nachdem er den Beweis dafür, dass er nicht am Kreuze gestorben war, völlig außer Frage gestellt hatte, beschloss er, auf göttlichen Befehl, Palästina zu verlassen und durch die Länder zu reisen, in denen die verlorenen Stämme Israels damals sesshaft waren, um ihnen die göttliche Botschaft zu bringen.

So vollendete Jesus seine Mission, starb eines natürlichen Todes und wurde in Srinagar, Kaschmir, begraben. Auf Grund göttlicher Offenbarung und anschließender Nachforschung fand Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, der Gründer der Ahmadiyya-Bewegung, sein Grab im Khanyar-Viertel in Srinagar, wo es noch heute besichtigt werden kann. Diese Entdeckung hat alle Zweifel darüber, ob Jesus nicht am Kreuze gestorben ist, zerstreut und alle Ungewissheit, die das Leben Jesu während vieler Jahrhunderte verhüllte, beseitigt. Möge Gott seiner Seele Frieden geben und ihm gnädig sein.

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Entrinnung Jesu vom Kreuzestod im Qur-ân

Der Heilige Quran ist das heilige Buch Gottes, in dem auch die Wahrheit aller vorangegangenen Offenbarungen Gottes, wie etwa die Jesus durch das Evangelium übermittelten, enthalten sind. Indes werden in ihm auch jene Irrtümer und Entstellungen korrigiert, die durch Menschenhand diesen Büchern zugefügt worden waren. Gott offenbarte sich den Heiligen Propheten Muhammad, Segen und Frieden Allahs seien auf ihm, mit dem Eigennamen Allah. Allah teilte ihm auch die Wahrheit um die Vorgänge auf Golgatha, wo Jesus gekreuzigt wurde, mit. So heißt es:

"Und wegen ihrer (d.h. der Juden) Rede (haben Wir sie verflucht): "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den "Gesandten" Allahs getötet"; während sie ihn doch weder erschlugen, noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich (einem am Kreuz gestorbnen); und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine (bestimmte) Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; und sie haben darüber keine Gewißheit. Vielmehr hat ihm Allah einen Ehrenplatz bei Sich eingeräumt, und Allah ist allmächtig,  allweise. Es ist keiner unter dem Volk der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran (d.h. an den Kreuzestod) glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er (Jesus) ein Zeuge wider sie sein." (Sure 4, Verse 1 58-1 60).

Lange hatten Muslime nach dem Tod des Heiligen Propheten Muhammad, Segen und Frieden Allahs seien auf ihm, geglaubt, Jesus sei gar nicht gekreuzigt worden, sondern vor seiner Kreuzigung lebendig in den Himmel gefahren, während ein anderer Jude, dem Gott angeblich die Figur und das Aussehen von Jesus verliehen habe, am Kreuz gestorben sei. Dies ist offenkundig unvernünftig. Zum einen ist die Kreuzigung Jesu eine historisch verbürgte Tatsache, zum anderen wäre es gegen die Gesetze und die Weisheit Allahs, solch ein unnatürliches Geschehen zuzulassen. In der Tat finden wir im Heiligen Qur-ân über 30 Verse, in denen der Tod von Jesus auf der Erde bestätigt wird.

Die Vorstellung, Jesus sei lebendig in den Himmel aufgefahren, und zwar ins Paradies zu Gott, widerspricht auch unserer Vernunft, auf die Allah so viel Wert legt, indem Er zum Beispiel sagt:

"Er sendet (Seinen) Zorn über jene, die ihre Vernunft,  nicht gebrauchen mögen." (10:101). Gott ist Geist und nicht aus Materie und somit auch nicht an einem materiellen Ort zu dem man "auffahren" könnte. Wenn Allah im Heiligen Qur-ân sagt, dass Er Jesus zu Sich erheben wird (4:1 59), kann damit nur eine spirituelle Erhöhung gemeint sein, wie wir sie in der Übersetzung dieses Verses ins Deutsche deutlich gemacht haben. Niemals kann es so sein, dass ein Körper aus Fleisch und Blut in das Paradies aufsteigt (das ja spiritueller Natur ist), zumal es absolut unsinnig ist, sich vorzustellen, dass Jesus dort oben seit 2000 Jahren auch all die Funktionen ausüben müsste, denen ein Körper aus Fleisch und Blut nun einmal unterliegt.

Es besteht für den Einsichtigen kein Zweifel daran, dass Jesus, so wie es der Heilige Qur-ân bestätigt, nicht am Kreuz starb, sondern dort nur bewusstlos wurde, während er sich nach seiner Genesung den Jüngern zeigte, um dann aus Palästina auszuwandern. Wir wissen aus der Geschichte, dass zur Zeit von Jesus aus Palästina nur zwei der insgesamt zwölf Stämme Israels wohnten. Die anderen zehn Stämme waren etwa 2 50 Jahre zuvor, während der Herrschaft des Nebukadnezar, aus Palästina ausgewandert und wurden, wie Ethnologen herausgefunden haben, im Raum des heutigen Afghanistan, Pakistan und Kaschmir angesiedelt. Zu ihnen führte Jesu Reise, denn seine Aufgabe war es gewesen, allen Kindern Israels die Botschaft des Evangeliums zu überbringen. Im Heiligen Qur-ân finden wir überdies einen deutlichen Hinweis darauf, dass Jesus und seine Mutter Maria aus Palästina nach Kaschmir geflüchtet waren. So heißt es:

"Und Wir machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen und gaben ihnen Zuflucht auf einem Hügel mit einer grünen Talmulde und den fließenden Wassern von Quellen."

Diese Beschreibung trifft nicht auf Palästina zu, wohl aber auf Kaschmir. In der Hauptstadt Kaschmirs, in Srinagar gibt es im Khanya-virtel bis heute ein Grab zu besichtigen, in dem ein Prophet namens Yus Asaf beerdigt worden ist, von dem viele Wissenschaftler annehmen, dass damit Jesus der Versammler gemeint ist. Dazu hat der heilige Begründer der Ahmaddiya Muslim Jamaat, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad, Friesen sei auf ihm, bereits vor ca. 100 Jahren ein Buch namens "Jesus in Indien" geschrieben, dessen deutsche Übersetzung im Verlag Der Islam erhältlich ist.

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Das Grab von Jesus in Kaschmir im Spiegel der deutschen Medien

Seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind in Deutschland zahlreiche Bücher, Aufsätze, Artikel und Reportagen über die Auffassung erschienen, dass Jesus nicht auf Golgatha, sondern eines natürlichen Todes viele Jahrzehnte später starb; und dass sein Grab im Khanyar-Viertel Srinagars in Kaschmir gefunden worden ist. Sehr spektakulär wurde zunächst die These, dass Jesus nicht am Kreuz zu Tode gekommen sein kann, anhand von Untersuchungen  vertreten,  die  am  Turiner Leichentuch vorgenommen wurden, in das, so der allgemeine Volksglaube, Jesus eingehüllt worden sein soll, als er vom Kreuz abgenommen wurde. Der Journalist Kurt Berna schrieb dazu ein Buch, das er in aufwendigen Anzeigen in den großen Zeitungen und Zeitschriften Westdeutschlands publik machte. Er beschrieb darin, dass, falls das Leichentuch echt ist, Jesus nicht am Kreuz gestorben sein kann, da auf ihm Blutspuren anzufinden sind, was beweist, dass die Person, die in dieses Tuch eingehüllt worden war, gelebt haben muss. Das Buch wurde weithin verbreitet, es hatte eine Auflage von über 100.000. Um das Turiner Leichentuch hat es in den darauf folgenden Jahren viele Auseinandersetzungen und demzufolge auch zahlreiche Bücher gegeben. Das von Kurt Berna überzeugend vorgetragene Argument, dass ihm zufolge Jesus die Kreuzigung überlebt hatte, wurde indes niemals wirklich widerlegt. Das Grab von Jesus in Kaschmir aber sorgte für weitaus mehr Publikationen. Artikel in der Süddeutschen Zeitung und im Magazin "Stern" beispielsweise, in denen die These vom Leben und Sterben des jüdischen Messias in Kaschmir belegt wurden, fanden ein großes Interesse in der Bevölkerung und auch ein großes Medienecho. Einige Bücher, die dieses Thema detailliert untersuchten, erschienen in der Folge. Unter ihnen ist besonders Holger Kerstens oftmals aufgelegtes, sehr umfangreiches Werk "Jesus lebte in Indien", das in 15 Sprachen übersetzt wurde, zu erwähnen. In einem weiteren, ausführlichen Buch namens "Jesus starb nicht am Kreuz" (beides Verlag Langen Müller) untersuchte er die "Botschaft des Turiner Crabtuchs". Einige weitere Bücher zum selben Thema fanden ebenfalls interessierte Aufnahme, aber auch seitens der Kirchen starken Widerspruch, wiewohl sie bei-1|    Beispielsweise auch von Pfarrern verfasst worden sind. Der TV-Moderator ("report") und Sachbuchautor (      Franz Alt, ein überzeugter Katholik, legte dann sein Buch "Jesus, der erste neue Mann" vor, das ein Bestseller mit über 1 Million verkauften Exemplaren wurde. In ihm befindet sich ein Kapitel, das sich mit den Vorfällen der Kreuzigung und der These von der Wiederauferstehung beschäftigt. Franz Alt kommt zu dem eindeutigen Schluss, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, sondern nur scheintot bzw. bewusstlos war, und dass die Auferstehung von den Toten in den Bereich der Fantasie und Legende verwiesen werden muss. Er legte dies auch in zahlreichen Talk-Show-Auftritten überzeugend dar.

Die Zahl der in Deutschland publizierten Bücher, die den Tod von Jesus in Kaschmir zum Inhalt haben oder in einzelnen Kapiteln darüber berichten, ist mittlerweile unübersehbar geworden. Längst ist das, was Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, durch den die Prophezeiungen über die Wiederkunft von Jesus Wirklichkeit geworden sind, vor über 100 Jahren in seinem epochalen Buch "Jesus in Indien" (Verlag Der Islam) verkündete und bewies, nicht mehr nur etwas, was in esoterischen Kreisen geglaubt wird. Die Vernunft und die Tatsachen lassen keinen anderen Weg, als zu akzeptieren, dass das, was Allah im Heiligen Qur-an offenbarte, die Wahrheit ist: Jesus starb nicht am Kreuz, wenngleich er ans Kreuz geschlagen wurde. Aber er überlebte die Kreuzigung, wurde gesund gepflegt, zeigte sich dann im geheimen den Jüngern und wanderte schließlich über Afghanistan bis hin nach Kaschmir, wo er den dort lebenden jüdischen Stämmen die frohe Botschaft des Evangeliums überbrachte. Die Versuche, die hierfür vorgebrachten Argumente und Beweise zu widerlegen, haben die Kernaussagen unserer Darlegungen und jener, die als unabhängige Wissenschaftler oder Christen ebenfalls diese Auffassung vertreten, niemals widerlegen können. Indes wächst die Zahl derer, die nicht daran glauben, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, mit jedem Tag. Und damit die Zahl derer, die die absurde Vorstellung, ein anderer könnte für uns unsere Sünden übernehmen, ablehnen. Der Verheißene Messias, Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, Frieden sei auf ihm, fasste diese unnatürliche Idee in die Worte: "Wenn Sie Kopfschmerzen haben, und ich eine Tablette nehme, gehen Ihre Kopfschmerzen nicht weg". Kurzum, Jesus starb, wie in zahlreichen Büchern, die nicht von Muslimen geschrieben wurden, nachzulesen ist, nicht am Kreuz, und er fuhr auch nicht mit seinem leiblichen Körper in den Himmel auf. Er lebt nicht mit seinem Körper irgendwo in einem Paradies, um mit demselben Körper irgendwann vom Himmel herabgeflogen zu kommen.

Er starb in Kaschmir eines natürlichen Todes und sein Grab kann in Srinagar, der Hauptstadt von Kaschmir, besucht werden.

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Forscher auf den Spuren Jesu in Kaschmir

Eine genaue Analyse der Geschehnisse um die Kreuzigung Jesu bringt zutage, dass Jesus keines wegs am Kreuz gestorben sein kann (s. Teil l). Zwar wird er ans Kreuz genagelt, doch kurz darauf wieder abgenommen, schwer verletzt und ohnmächtig. Nach einigen Tagen wird er wieder von etlichen Menschen gesehen, darunter auch von seinen Jüngern. Diese stellen fest, dass er noch die Wunden der Kreuzigung am Körper aufweist. Diejenigen, die er trifft, weist er ausdrücklich darauf hin, über die Begegnung mit ihm zu schweigen. Beim Treffen mit seinen Jüngern macht er ihnen klar: Er ist Jesus, wie er leibt und lebt, und keineswegs ein Geist bzw. eine immaterielle Erscheinung. Zu diesem Zweck speist er mit ihnen und lässt sie seinen Körper berühren.

Alle diese Details lassen nur den Schluss zu, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hatte, diese Tatsache jedoch unter Verschluss halten wollte. Denn er fühlte sich in Galiläa nicht mehr sicher. Es stand für ihn fest: Er musste auswandern. Doch wohin sollte er gehen? Er war nicht irgendjemand, der in eine beliebige Region emigrieren könnte. Er hatte einen göttlichen Auftrag zu erfüllen und die Wahl seines Refugiums sollte etwas mit diesem Auftrag zu tun haben.

Im Mathäus-Evangelium berichtet Jesus davon, dass er zu den verlorenen Schafen Israels entsandt worden sei. Was sind aber die "verlorenen Schafe"?

Nach dem Tode des Königs Salomons im Jahre 920 vor Christus zerfiel die hebräische Nation, und zwei Staaten entstanden. Zum Königreich Judäa gehörten zwei Stämme Judah und Benjamin, das Israelische Königreich im Norden umfasste die übrigen zehn Stämme. In den folgenden Jahrhunderten fielen benachbarte Großmächte in diese Länder ein. Ein Großteil ihrer Bewohner wurde zwangsweise in den östlichen Regionen angesiedelt. Im Jahre 586 vor Christus überfiel der babylonische Herrscher Nebukadnezar das Land Judäa, nahm die meisten Einwohner gefangen und verschleppte sie nach Babylon. Durch solche schweren Schicksalsschläge wurde das Hebräische Volk in weiter östlich gelegene Reiche verschleppt und verstreut. Nur einer Minderheit gelang es später, in ihre angestammte Heimat Judäa bzw. Königreich Israel zurückzukehren.

Zurzeit Jesu lebte also nur ein kleiner Teil der Juden in Palästina. An jene verlorenen "Schafe" Israels musste Jesus denken, denn er hatte die Aufgabe, sie zu finden und ihnen das Evangelium zu verkünden. Er selbst hatte vorausgesagt, wie im Johannesevangelium zu lesen ist: Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören. Das heißt, Jesus war überzeugt und hielt es für notwendig, die verlorenen Schafe Israels aufzusuchen. Nun, nachdem es für ihn gefährlich geworden war in Judäa, verließ er diese Gegend. Wohin ist er jedoch gegangen? Weshalb wird von vielen gesagt, er sei nach Indien gereist und sein Grab befinde sich in Kaschmir (Nordindien)?

Im Neuen Testament selbst findet man keine Hinweise auf eine Reise Jesu in jene Länder. Nach den Ereignissen, die auf die Kreuzigung folgen, endet die Geschichte Jesu, und seine Spur verliert sich im Dunkeln. Man gibt sich mit einer vermeintlichen Himmelsfahrt zufrieden. Für Jahrhunderte gab es in den christlichen Ländern nur diese Erklärung, weshalb die überragende historische Figur und der große Reformer Jesus von Nazareth unerwartet von der Bildfläche verschwindet. Wahrscheinlich müssten diese Geschichten verbreitet werden, um zu vermeiden, dass irgendjemand auf den Gedanken kommt, Jesus konnte noch leben.

In der Neuzeit machen sich Reisende und Forscher auf den Weg, um fremde Welten zu erkunden. Im Osten und Westen gewinnt man neue Erkenntnisse, das menschliche Wissen wird enorm erweitert. In dieser Zeit unternehmen Forscher ausgedehnte Reisen auch im Orient, Persien, Afghanistan, Indien. In einigen Gegenden stoßen die Forscher auf Überraschungen. So in Afghanistan, dessen Bewohner davon berichten, dass sie Bani Israeliten seien. J. P. Ferrier, derein Buch über die Geschichte der Afghanen schrieb, hielt er die Afghanen für diejenigen, die die zehn Stämme von Israel repräsentierten. Ein anderer Forscher,  George Moore, veröffentlichte ein Buch The Lost Tribes, in dem er mehrere Gründe dafür angab, weshalb die Afghanen und die Kaschmiris von den Israeliten stammen. Dazu gehört die Beobachtung, dass diese Nationen in ihren Gesichtszügen und im Körperbau große Ähnlichkeit mit den Juden aufweisen; oder ihr Anspruch, den sie von jeher erheben, sie stammten von den zehn Stämmen von Isreal ab; in Afghanistan gebe es überraschend viele Familien i      und Orte mit jüdischen Namen. Kaschmiris und Afghanen haben Gebräuche und Gepflogenheiten, die eindeutig als jüdisch zu identifizieren sind. So gab es sowohl bei den Kaschmiris und als auch bei den Afghanen Eid-Fassakh, was offenbar an das  jüdische Passah-Fest erinnert.

Es liegt also nahe, dass Jesus zur Erfüllung seiner Mission diese Länder besuchte, wo die Kinder Israels lebten. Zumindest wissen wir von seinem Apostel Thomas, dass dieser nach Indien reiste. Er predigte in vielen Teilen von Indien und gründete Kirchen im Südwestindien, also auch in Madras (Buchanan, Christian Researchers in India, S. 220). Es wird berichtet, dass Apostel Thomas Jesus sehr liebte und eifrig darum bemüht war, Jesus überallhin zu folgen. Reiste er auf den Spuren Jesu Christi nach Indien, oder sogar mit Jesus?

Der Antwort näher kommen wir durch ein altes Sanskrit-Buch namens Bhavishya maha purana1, (verfasst 11 5 n. Chr.). Darin finden wir über den gro-ßen Raja Shalewahin folgende Überlieferung: Der Raja Shalewahin ging zu einem Gipfel der Himalajas. Dort, mitten im Land Hun, fand der mächtige König auf einem Berg eine würdevolle Person mit weißer Gesichtsfarbe und in weißen Gewändern. Shalewahin fragte ihn, wer er sei? Er antwortete mit Freude: "Erkenne mich, den Sohn Gottes, von einer Jungfrau geboren. Ich bin der Prediger der MIachha Religion und befolge wahre Prinzipien." Darauf sagte der König: "Was ist deine Religion?" Er antwortete: "0 Mahraj, als Wahrheit verschwand und Tradition (maryada) im Land MIachha zersört wurde, erschien ich dort als Massih. Durch mein Werk litten die Schuldigen und die Bösen, und auch ich litt durch sie." Darum gebeten, seine Religion weiter zu erklären ('Bhavishya Maha Purana, Bombay 1959, pp. 465f. Verse 17-32. (Zitiert nach Khan, Deliverance from the Cross, London 1978). sagte er: "Es ist Liebe, Wahrheit und Reinheit des Herzen und deshalb werde ich Massih genannt."

Dieser alte Bericht, der heute noch im Original nachgelesen werden kann, erwähnt mehrmals das Wort Massih. Die Begebenheit soll sich um etwa 78 n. Chr. zugetragen haben. Es ist offensichtlich, dass der hier beschriebene Heilige kein anderer als Jesus selbst ist.

Eine große Überraschung hält für uns ein 1975 publiziertes Buch "Among the Dervishes" (Unter den Derwischen) parat. Der Verfasser forschte jahrelang unter den verschiedenen Sufis des Orients und traf in Afghanistan auf eine Gemeinde. Diese nennen sich "Gefolge des Isa, Sohn der Maryam". Sie nennen sich im allgemeinen Muslim und bewohnen viele Dörfer im westlichen Afghanistan, in einer Gegend, deren Zentrum die Stadt Herat bildet. Lassen wir den Verfasser, 0. M. Burke, selbst zu Wort kommen:

"Ich hatte oft von ihnen gehört, doch ich dachte, dass sie von den europäischen Missionaren aus '     Ostpersien konvertiert wurden ... Doch nach ihren eigenen Berichten und was ich selbst beobachten konnte, scheinen sie einer weitaus älteren Quelle zu entstammen ... Es muss etwa Tausend solcher Christen geben. Ihr Oberhaupt ist Abba Yayha (Vater Johannes), er kann die Folge ihrer Lehrer 60 Generationen zurück aufsagen, bis Isa, Sohn der Maria von Nazara, der Kashmiri. Nach den Berichten dieser

Leute entrann Jesus der Kreuzigung, wurde von Freunden versteckt, die ihm halfen, nach Indien zu f liehen... er ließ sich in Kaschmir nieder, wo er als ein alter Lehrer verehrt wird, mit dem Namen Yus Asaf Angeblich aus diesem Lebensabschnitt Jesu hätten diese Leute ihre Botschaft bezogen." Der Autor berichtet, er hätte sich mit dem Abba unterhalten, einige Lehren des heutigen Christentums könne er anerkennen. So berichtet er, ihr Lehrer predigte, einen weltlichen Beruf zu haben. Dann schreibt er weiter: "Die Überlieferungen des Messias (Gesalbten) ist das Heilige Buch dieser Gemeinschaft. Sie glauben nicht an das Neue Testament, oder vielmehr sagen sie, diese Überlieferungen seien das Neue Testament, und die Evangelien, die wir hätten, seien teilweise wahr doch seien sie von Leuten verfasst worden, die die Lehren des Meisters nicht kannten."

Der Autor erwähnt abschließend auch, dass er von der Frömmigkeit dieser Menschen sehr beeindruckt war und dass der Abba sagte, dass es eine Zeit kommen werde, da die Menschen die wahre Botschaft Jesu erkennen würden.

In diesem Bericht ist vor allem der andere Name Jesu interessant: Yuz Asaf. Es kommt darin auch die Tatsache vor, dass Jesus schließlich ein Kaschmiri wurde, also sich dort niederließ. Wie im Teil l berichtet, befindet sich im Khanyar-Viertel in der Altstadt von Srinagar ein Mausoleum. Nach den mündlichen und schriftlichen Überlieferungen der bedeutenden Menschen in Srinagar, liegt in diesem Grabmal ein Prophet begraben, der Yuz Asaf heißt. Er kam nach Kaschmir vor ca. 1900 Jahren und wurde auch Prinz genannt. Ein historisches Werk, Tarikh-i-Azami von Kaschmir, das vor ca. 200 Jahren verfasst wurde, sagt über dieses Grabmal folgendes: Das Grabmal neben dem Grabmal des Sayyed Nasr ud Din wird im allgemeinen Grabmal eines Propheten genannt. Er war ein Prinz, der aus einem fremden Land nach Kaschmir kam..."

Es ist eine Tatsache, dass Jesus in Indien lebte. Zahlreiche Beweise und Dokumente bestätigen dies. Seine Reise nach Indien diente dem Zweck, seine Mission zu vollenden, die Gott ihm aufgetragen hatte, nämlich die verlorenen Schafe Israels zu versammeln. In Kaschmir in Indien, wo viele Nachkommen der Israeliten lebten und leben, erkannte man ihn als einen wahren Gesandten Gottes und hält sein Andenken noch heute in Ehren. Sie nannten ihn Yus Asaf, oder Jesus der Versammler.

Vor 1400 Jahren offenbarte Gott den Heiligen Quran und vertraute diese Lehre dem Propheten Muhammad an. Der Qur-ân berichtete schon damals in vielen Versen, dass Jesus die Kreuzigung überlebte, und dass Gott ihm und seiner Mutter auf einem Hügel mit einer grünen Talmulde und dem fließenden Wasser von Quellen Zuflucht gewährte. Diese Beschreibung trifft auf Kaschmir zu. Jesus starb keinen verfluchten Tod am Kreuz, sondern starb eines natürlichen Todes, nachdem er seine Mission, allen Schafen Israels das Evangelium zu verkünden, erfüllt hatte. Er wurde, so berichtet der Qur-ân, von Gott zu höchsten spirituellen Höhen erhöht.

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verwendete Bibelzitate

1. Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt (Matthäus 1 5:24)

2. Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. (Matthäus 26:39)

3. Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden. (Hebräer 5:7)

4. Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani ?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen ? (Matthäus 27:46)

5 Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn. Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz! Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten verhöhnten ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn. (Lukas 24:36-43).

6 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen. (Matthäus 28:10)

7 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! (Johannes 20:19)

8 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. (Matthäus 5:17-18)

9 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. (Matt 23:2-3)

10 Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? (Johannes 10:34-36)

11 Dann sag zum Pharao: So spricht Jahwe: Israel ist mein erstgeborener Sohn. (2. Mose 4:22)

12 Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Söhne Gottes genannt werden (Matt 5:9)

13 Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona. Und er ließ sie stehen und ging weg. (Matthäus 16:4)

14 Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund legen und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage (5 Mose 18:18).      

15 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. (Johannes 16:13)

16 ...dann soll die Leiche nicht über Nacht am Pfahl hängen bleiben, sondern du sollst ihn noch am gleichen Tag begraben; denn ein Gehenkter ist ein von Gott Verfluchter. Du sollst das Land nicht unrein werden lassen, das der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt. (5. Mose 21:23)

17 Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. (Lukas 23:43)

18 ...sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss sein Blut und Wasser heraus. (Johannes 19:34)

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