Häufig gestellte Fragen über Islam

Frage : Wie ist das Verhältnis des Islam zum Christentum ?

ANTWORT: Das Verhältnis des Islams zum Christentum wird oft nicht richtig verstanden. Der Islam betrachtet sich als Fortsetzung früherer Glaubensbekenntnisse und Lehren, die durch verschiedene Träger der göttlichen Botschaften verkündet und gegründet wurden. Der Islam ist die einzige Glaubenslehre, die von ihren Anhängern verlangt, an die früheren

Propheten zu glauben. Ein Christ wird nicht daran gehalten, Mohammad oder Buddha anzuerkennen. Von einem Juden wird nicht verlangt, an Jesus Christus zu glauben, und ein Hindu glaubt nicht an Mohammad, Jesus oder Moses, In der Tat heissen sie Christen, Juden, Hindus oder Buddhisten, weil sie an die .Propheten der anderen, nicht glauben. Nicht so beim Muslim, Er muss, an Abraham, Jakob, David, Moses, Krischna, Buddha, Jesus - um einige zu nennen - glauben. Es sei hier beigefügt, dass der Muslim die Mitteilungen des Qur-âns über die Lehren der Propheten als Grundlage betrachtet, und darum nicht an alle Dinge glaubt die die heutigen Anhänger der früheren Propheten über ihre Lehren erzählen.

Denn es besteht ein grosser Unterschied zwischen den ursprünglichen Uhren der Propheten und den Glaubenssätzen ihrer heurigen Anhänger. Was das Christentum anbelangt, so glaubt der Muslim an die Prophetie Jesu. Jesus Christus ist für den Muslim ein von Gott auserkorener Mann, der die Aufgabe hatte, die Juden der Mosaischen Lehre zuzuführen. Er predigte nichts von der Dreieinigkeit, sondern lehrte stets die Einheit Gottes. Er machte weder sich noch seine Mutter zu anbetungswürdigen Wesen. Er richtete seine Botschaft an das Volk, zu dem er gesandt wurde, und erhob weder Anspruch auf die Vollendung der göttlichen Offenbarung durch seine Person noch darauf, dass seine Mission die letzte Botschaft Gottes darstellte, denn nach dem Qur-än war er ein «Gesandter zu den Kindern Israels» (3:50).

Jesus Christus lehrte nicht den Glauben an das Sühneopfer Er war auch nicht „Sohn Gottes“ in dem Sinne, wie die heutige Christenheit es glaubt, sondern ein Mensch, ein Diener Gottes, ein Prophet Gottes, durch dessen Verwerfung die Juden den Zorn Gottes auf sich luden. Aber es gelang den Juden nicht, Jesus zu töten. Zwar wurde er ans Kreuz geschlagen, den aber lebendig abgenommen, gepflegt und geheilt ging er weiter auf die Suche nach den .verlorenen Schafen, des Hauses Israel - den zehn Stämmen, die außerhalb von Palästina lebten.

Jesus Christus berichtete auch vom Kommen eines Propheten nach ihm der die Vollendung bringen sollte. In dieser Prophezeiung über die Ankunft Mohammads, die im Johannes (l6:10) zu lesen ist, stützte er sich auf die alte Prophezeiung im 5. Buche Mose (18-18)

Das Erscheinen des Propheten Jesus und nach ihm das des Propheten Mohammad entspricht einem Plan Gottes, und der Muslim ist Gott dankbar für diese einfache, natürliche und verständliche Interpretation der verschiedenen Religionen.

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Deutsche Übersetzung des Heilige Qur-âns