Nachfolger von der Verheißene Messias und Mahdi

     Die Ankunft des Verheißenen Messias ist nun der Zweite Aufbruch des Islams, und die Ahmadies sind entschlossen, niemals den Fehler der früheren Muslims zu begehen. Eine religiöse Gemeinde ohne geistiges Oberhaupt hat keine Aussichten auf langes, nützliches Bestehen. Besonders tut das Institut des Khilafats dann Not, wenn die Neugegründete Gemeinde sich ein Ziel gesetzt hat, das seinem Wesen nach nicht während der Lebzeiten des Gründers zu erreichen ist. Somit ist der Prophet wie der Bauer , der einen Samen sät, und der Khalifa ist wie der Gärtner, der die Anlage ständig überwacht und pflegt. Der Ziel der Ahmadiyya-Bewegung des Islam ist sehr Hoch, und daran käme es einem Selbstmord gleich, wenn man ohne Khilafat auskommen wollte. Der Verheißene Messias schärfte seinen Anhängern die Notwendigkeit und Wichtigkeit des Khilafat ein.
     Nach dem Tode des Stifters wurde, seinem Vermächtnis zufolge, das Khilafat der Gemeinde etabliert. Im Jahr 1908 wurde nach dem Tode des Verheißenen Messias Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, Hazrat Maulana Hakeem Nur-ud-Din, ein beräumter Arzt zu seinem Nachfolger (Khalifa-tul-Massih I. ) gewählt.
     Die Wahl des Khalifas erfolgt auf demokratische Art. Der Islam ist nicht für eine erbliche Nachfolge. Nur der für das Amt Geeignetste, den die Gemeinde auch für den Gottesfürchtigsten und Frommsten hält, ist zum Khalifa zu wählen, ohne Rücksicht auf Familie und Ansehen. Da der Khalifa auf Lebenszeit die Angelegenheiten der Bewegung zu leiten hat, es ist wichtig, dass er von der Gemeinde selbst gewählt wird. Der Khalifa bestimmt seinen Nachfolger selbst nicht; er kann allenfalls der Gemeinde einen geeigneten Nachfolger empfehlen, die denn darüber entscheidet.
      Auch ein Sohn eines Khalifas wird nur denn in dieses hohe Amt berufen, wenn er von der Gemeinde als der Würdigste erwählt wird. Der erste Khalifa des Verheißenen Messias gehörte nicht seiner Familie an, und der zweite Khalifa, auch wenn er ein Sohn des Gründers war, gehörte nicht der Familie des ersten Khalifas an. Der dritte Khalifa war der Sohn seine Vorgängers aber der vierte Khalifa ist nicht der Sohn seines Vorgängers.
      Somit ist keine Rede von der Vererbung des Khilafat-Amtes.
 

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Häufig gestellte Fragen über Islam