Eine Aufgabe des Verheißenen Messias

Obwohl der Gründer der Ahmadiyya – Bewegung des Islams von Natur aus publikumsscheu und zudem  gänzlich unbekannt war und obwohl er seine Stimme in einem entlegenen Dorf in dem damals rückständigen, kolonisierten Britischen – Indien erhoben hatte, teilte ihm Gott durch Offenbarung über die Zukunft seiner Mission folgendes mit:

            „ Ich werde deine Botschaft bis ans Ende der Welt tragen.“

            Damals lieferte diese großartige Prophezeiung den Gegnern und Feinden Stoff zum Verlachen und Verspotten. Wellen der Opposition und heftigen Widerstandes waren die Folge des Aufrufs zu Gott, was die Einsichtigen wiederum an die Zeiten der früheren Propheten Gottes erinnerte.

            Unermüdlich und mit vollem Gottesvertrauen gingen er und seine ersten Anhänger ihres Weges und blieben angesichts der schwersten Verfolgungen unentwegt und unerschüttert. Die Bewegung begann langsam Fuß zu fassen und jeder neue Schub des kollektiven Widerstandes gab ihr neuen Auftrieb. Die Opposition kam seitens der Muslims, der Christen, der Hindus und der anderen, weil jeder in dem Gründer der Bewegung einen Feind sah, der ihre Hoffnungen auf den Erlöser ihrer Vorstellungen zerschmettert hätte.

            Als der Prophet Mohammad die Ankunft des Verheißenen Messias voraussagte, erwähnte er auch eine der wichtigen  Aufgaben des Messias, die darin bestehen sollte, das Kreuz zu brechen. Das heißt, er werde Lehrsatz bekämpfen, nach welchem Jesus durch den Kreuzestod die Menschen von Sünden befreit haben soll. Dieser Lehrsatz der späteren Kirche entspricht nicht den Lehren Jesu Christi, sondern ist eine nachträgliche Verfügung der Kirche.

            Hazrat Ahmad, der Verheißene Messias, wies darauf hin, dass ein äußerliches Ereignis, wie die Kreuzigung, keinen Einfluss auf die Läuterung und Reinigung des menschlichen Herzen haben können. Zudem sei es auch keinesfalls erwiesen, dass Jesus tatsächlich den Tod am Kreuze fand. Wohl wurde er ans Kreuz geschlagen, doch hatte die Vorsehung  Gottes dafür  gesorgt, dass er nicht den Tod am Kreuz erlitt. Er wurde von Kreuze bewusstlos abgenommen.

            Hazrat Ahmad führte weiter aus, dass der Qur-ân, die Heilige Schrift des Islams, Jesus von allen Anwürfen der Juden, die sie gegen seine erhabene Person geschleudert hatten, vollständig freigesprochen hat. Er sieht ihn als einen wahren Propheten Gottes an, der für die Juden erweckt wurde.

            Bei seiner Wiederkunft sollte es sich um seine eigene Person handeln, vielmehr sei gemeint gewesen, dass jemand im Geist und in der Kraft Jesu Christi kommen werde, um als zweiter Messias die ganze Menschheit vor ihrem himmlischen Vater zu vereinigen.

            Mit der These, Jesus sei nicht am Kreuz gestorben versetzte der Verheißene Messias der heutigen christlichen Kirche einen schweren Schlag und machte den Weg frei, den Christen die Rückkehr zu der wahren  Lehre Christi zu ermöglichen und so auch die Wahrheit des Propheten Mohammad ( Friede sei auf ihm), dessen Erscheinen von Jesus selbst verheißen wurde, unter Beweis zu stellen.

 

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