Die Mission des Verheißenen Messias

In den Worten des Gründers.

 

         Um die Mission des Verheißenen Messias anschaulich zu machen, scheint es angebracht, hier einige Zitate aus seinen Schriften anzuführen.

» Der allmächtige Gott hat verfügt, dass Menschenseelen in verschiedenen Erdteilen, in Europa oder in Asien, alle, die von gerechten Gefühlen geleitet sind, zu dem einzigen Gott gezogen und einem einzigen Glauben, d.h. Islam, vereint werden sollen. Das ist der Zwecke meiner Ankunft in der Welt; also geziemt es sich für meine Anhänger, nach Erlangung dieses Ziels zu streben, aber immer durch Demut, Wohltat und Beten. «

(Al-Wasiyyat, S.10)

» Die mir von Gott anvertraute Aufgabe ist, das Verhältnis der Liebe und Ergebenheit zwischen Gott und den Menschen wieder herzustellen – nachdem ich die gegenwärtige Gleichgültigkeit und den Widerwillen in dieser Hinsicht beseitigt habe – und durch die Verkündung der Wahrheit den religiösen Streitigkeiten ein Ende zu bereiten, den Grundstein des Friedens zu legen, und die religiösen Wahrheiten, die den Menschen verhüllt worden sind, zu offenbaren...

Vor allem aber will ich die reine und glänzende Einheit Gottes (Tauhied), die frei von aller Mischung von [Schirk], ( Gleichstellung anderer Wesen mit Gott) ist und die nicht mehr in der Welt vorhanden ist, wieder als ewige Pflanze unter den Menschen säen. All dies wird nicht durch meine Kraft, sondern durch die Macht Gottes, des Herrn des Himmels und der Erde, zustande kommen. «

(Lecture Lahore, S.47)

            »Ich bin gesandt worden, um den Glauben zu verstärken und das Dasein Gottes des Allmächtigen den Menschen zu zeigen, denn alle Völker sind im Glauben schwach geworden, und die jenseitige Welt wird nur als eine Utopie brachtet. Jeder Mensch zeigt durch seine Taten, dass er über Gott den Allmächtigen nicht die gleiche Gewissheit hegt und in Ihn nicht das gleiche Vertrauen legt wie auf diese Welt und auf die materiellen Mittel. Die Zungen sprechen wohl viel aus, aber die Herzen sind völlig der Welt zugetan. Jesus fand die Juden in derselben (moralische) Verfassung, hervorgerufen durch die Schwäche ihres Glaubens; die Liebe Gottes hatte demnach ausgeklungen. Wir befinden uns heute wieder in einer solchen Zeit und Situation. Daher bin ich erweckt worden, damit die Zeit der Wahrheit und des Glaubens wiederkehrte und die Liebe und Ehrfurcht Gottes in den Herzen wiederhergestellt werden. Diese Aufgaben allein bilden den Zwecke meines Daseins. Es ist mir mitgeteilt worden, dass der Himmel wieder der Erde nahe sein wies, nachdem er entrückt worden war.«

(Kitab-ul-Bariyya) S.293-294)

            »Gott hat mich deswegen in die Welt entsandt, damit ich durch Sanftmut, Güte und Milde die verirrten Menschen zu Gott und zu Seiner unfehlbaren Rechtleitung führe, und mit dem mir verliehenen Licht die Menschen auf den rechten Weg leite. Dem Menschen tut es Not, solche Beweise zu erhalten die ihn zu der Überzeugen führen, dass es einen Gott gibt. Denn ein Großteil der Menschheit geht deswegen zugrunde, weil sie an das Dasein Gottes und an eine von Ihm durch Offenbarungen herabgesandte Führung nicht glauben. «

(Taryaq-ul-Qulub S.13)

            »Ich bin von Gott beauftragt worden, die Menschheit durch Demut und Milde einzuladen zu Gott, dem wahren Meister, dem Ewigen und dem Unveränderlichen, Dem die vollkommene Heiligkeit, Vollkommene Weisheit, Vollkommene Gnade und Vollkommene Gerechtigkeit gehören....«

            »Gott teilte mir mit „ Durch dich werden Frieden und Harmonie verbreiten werden. Ein Raubtier wird mit eine Ziege einig sein, und eine Schlange wird mit Kindern spielen. Sies ist der Plan Gottes, obgleich sich die Mensch verwundern.«

            »Endlich wird der Glaubenssatz von dem Einen Gott (Tauhied) siegen. Alle falschen Götter werden sterben...  niemand wird sie retten können. Alle bösen Neigungen, die falsche Götter annehmen, werden ausgerottet. Es wird eine neue Erde und ein neuer Himmel sein; und rasch nähern sich die Tage, da die Sonne der Wahrheit im Westen aufgehen wird. Europa wird den wahren Gott kennenlernen. «

(Tabligh-e-Risalat, band V, S.8)

            »Mir wurde durch eine Vision offenbart, dass der Sonnenaufgang im Westen (von dem der Propheten Mohammad gesprochen hatte) bedeutet, dass die Westländer. Die seit langem im Dunkel des Unglaubens und der Verwirrung leben, durch die Sonne der Wahrheit erleuchtet werden, und sie werden so am Glauben des Islams teilhaben.«

            »Mein Gott offenbarte mir und versprach mir, dass Er mir bald helfen wird, auf dass meine Botschaft den Osten und Westen der Erde erreichen wird; und die Meere der Wahrheit Verehrung zollen.« 

Gott sagte: „ Ich werde deine Botschaft bis ans Ende der Welt tragen.“

(Alhakam, 20.8.1898)

            »Mir ist aufgetragen worden, dass die Wahrheitssuchenden mit mir ein Bündnis des Beitritts (Bai’at d.h. Gelübde) schließen müssen, um den richtigen Glauben, die wahre Glaubenreinheit und den Weg der Liebe des Herrn zu lernen, also auf schlechtes, nachlässiges Leben zu verzichten. Diejenigen, die einigermaßen vermögen, mir zu folgen, werden also aufgefordert, zu mir zu kommen.«

(Sabz Ischtehar, S.24)

            »Ich sah, dass ich das Zepter des Zaren von Russland im meiner Hand habe .... « ( Hinweis auf die geistige Eroberung Russlands durch den Islam.)

(Tazkirah, S.470)

            »Ich sah eine Strom wie ein aufbrandendes Meer, der schlangenartige vom Westen nach Osten fließt, und siehe da! Er wechselte seinen Kurs und begann vom Osten nach Westen zu fließen.«

Gott sagte ihm weiter:

            »Ich werde dich erheben und zu Mir berufen, aber dein Name wird nie vom Boden der Erde vergehen. Es wird so geschehen, dass alle, die dich beleidigen wollen und dir missgünstig gesinnt sind und dich zu vernichten gedenken, keinen Erfolg haben werden. Sie werden in ihrer Niederlage Sterben, aber Gott wird dir den völligen Sieg verleihen.«

            »Jede Nation wird von dieser Quelle trinken. Diese Bewegung wird sich stark vermehren und gedeihen, so dass sie über die Erde herrschen wird ....«

            »O ihr, die ihr hört! Behaltet diese Worte und bewahret diese Prophezeiungen in euren Truhen auf, denn das sind die Worte Gottes, die sich dereinst erfüllen werden.«

(Tadjalliat-e-Ilahia, Seiten 17,18)

 Um seinen Anspruch zu erhärten und in unmissverständlichen Worten zu erklären, dass die Welt auf keinen anderen außer ihn zu warte brauche, schrieb der Gründer der Ahmadiyya Bewegung des Islams im Jahre 1903:

         »O Leute! Höret die Prophezeiung des Schöpfers der Erde und des Himmels: Er wird diese Seine Gemeinde in Allen Ländern verbreiten und wird ihr die Übermacht geben durch Aufklärung und Argumente. Die Zeit kommt, ja, nah sind die Tage, da es nur noch diese Religion (Islam) in der Welt geben wird, die an höchster Stelle stehen wird. Gott wird diese Religion und diese Bewegung außergewöhnlicher segnen und wird jeden, der die ausrotten will, vernichten. Diese Übermacht wird ewig bleiben – bis zum letzten Tage - ...

            Wisset, dass niemand vom Himmel herunterkommen wird .... Alle unsere noch lebenden Gegner werden sterben, und ihre Kinder und die Kinder ihrer Kinder werden auch sterben, aber sie werden den Sohn Marias nicht vom Himmel herunterkommen sehen. Dann wird Gott Angst in ihnen wecken, und sie werden sich fragen: „Warum ist Jesus, der Sohn Marias, vom Himmel nicht gekommen, da selbst die Epoche der Vorherrschaft des Glaubens an den Kreuzestod vorbei ist und die Welt ihr Gesicht geändert hat? So wird dieser Glaube den Weisen und Verständigen verleidet sein, und ehe drei Jahrhunderte vergangen sind, werden alle, die auf Jesus warten, die Muslims oder die Christen, verzweifelt und misstrauisch diesen Glauben aufgeben .....

            Ich kam, nur um einen Samen zu säen, und diesen Samen habe ich gesät. Jetzt wird er wachsen und blühen, und niemand wird ihm vernichten können.«

(Tazkirat-usch-Schahadatän, S.65,66)

 

Nach eine schnellen Kopfrechnung kann man feststellen, dass diese großartige Prophezeiung auf glänzende Weise erfüllt worden ist, sind doch die darin erwähnt drei Generationen praktisch dahingegangen, ohne dass jemand das Herabstiegen von Jesus Christus erlebt hätte. Kein Wunder, dass die Stimmen, die früher die bevorstehende Wiederkunft Jesus so lauthals verkündeten, heute ziemlich verstummt sind.

            Im prophetischen Worten verkündete er:

            »Mit großer Überzeugung und Standfestigkeit erkläre ich, dass ich in der Wahrheit bin und dass durch die Gnade Gottes in diesem Feld nur ich den Sieg davon tragen werde. Soweit meine Weitsicht reicht, sehe ich die ganze Welt den Füßen meiner Wahrhaftigkeit untertan. Die Zeit ist nah, da ich einen großartigen Sieg erringen werde, denn zur Unterstützung meine Zunge spricht eine andere Zunge und zur Verstärkung meiner Hand ist eine andere hand am Werk, die zwar die Welt nicht sieht, aber die ich sehe. In mir spricht ein himmlischer Geist, der jedem Wort und jedem Buchstaben von mir Leben spendet.«

(Izala Auhaam, Seite 303)

            Das sind keine gewöhnlichen Worte; sie erinnern an die Worte der großen Propheten Gottes in der Vergangenheit, deren Mission zu erfüllen der Verheißene Messias in dieser Zeit erschienen ist. Von Gott erhielt er über seine Person die Worte offenbart:

»Held Allahs in den Gewändern der Prophet.«

             Das ist in den weltlichen Augen ein seltsam erscheinendes Ereignis unseres Jahrhunderts und der vergangenen Jahrhunderte, denn die Menschen hatten gänzlich vergessen, dass Gott jemals wieder einen Propheten erwecken würde oder könnte. Aber die Gesetze Gottes in bezug auf den spirituellen Bereich wirken unaufhörlich wie sie im physischen Bereich unaufhörlich wirken. Mit der Gründung der Ahmadiyya Bewegung des Islams ist ein Aufruf an die Welt ergangen, sich in religiöser Hinsicht auf der Basis des Islams zu vereinigen, weil dies auch der Zweck der Entsendung der früheren Propheten war, nämlich in der letzteren Zeit die Menschheit zu versammeln und sie und sie in der ersten und der letzten Religion zu einer Einheit zu verschmelzen, der Religion aller früheren Propheten, die durch den Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm) vollendet wurde und den Namen Islam erhielt, ein Zeichen der Perfektion der religiösen Lehre, denn keine andere Religionsform vor dem Islam hatte von Gott überhaupt einen Namen erhalten.
 

 

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